Aufbau einer Trockenmauer

Bruchsteinmauern werden auf ein frostfrei gegründetes Betonfundament von ca. 35 cm Breite und 20 cm Dicke gebaut. Die erste Steinreihe wird waagerecht in eine Mörtelausgleichsschicht von 2 – 3 cm Dicke gesetzt, damit sie sich höhengleich und fluchtgerecht ausrichten lässt.

Die weiteren Lagen werden mit Dünnbettkleber im Mauerverband verklebt. Im Dünnbettkleber sollte eine Stützkörnung von 2 – 3 mm enthalten sein. Alle Lagen beginnen im Wechsel mit einem halben oder ganzen Endstein.

Endsteine haben eine zusätzlich gebrochene Kopfseite und sind auch für Eckausbildungen geeignet. Mit speziellen Radiensteinen können auch Bögen und Kurven errichtet werden. Wird eine Seite der Bruchsteinmauer mit Erde angefüllt, empfiehlt sich das Abdichten mit einer geeigneten, wasserdichten Folie.

Sollte Hangwasser zu erwarten sein, muss vor dem Fundament eine Drainage eingebracht werden, die ankommendes Wasser abführt. Vor der Erdanfüllung erfolgt oberhalb der Drainage eine frostsichere Hinterfüllung aus Kies oder Lava, die lagenweise verdichtet wird.

Beim Aufbau der Mauer, ist genauso wie beim Versetzen von Palisaden darauf zu achten, dass die Steine aus mehreren Paketen gemischt entnommen werden. Auf diese Weise entsteht eine homogene Farbverteilung der gesamten Maueroberfläche.